Peter Wallgram, geboren in Reutte in Tirol, lebt und arbeitet in Wuppertal.
Nach dem Geschichte- und Spanischstudium in Innsbruck und Spanien absolvierte er an der FH Osnabrück das Diplomstudium Theaterpädagogik. Bereits während des Studium arbeitete er als Regieassistent bei Schauspiel- und Musiktheaterproduktionen in Münster, Düsseldorf und in Innsbruck.
Von 2007 bis 2010 war er als Regieassistent festes Ensemblemitglied der Wuppertaler Bühnen. Während dieser Zeit entstanden drei Inszenierungen an den Wuppertaler Bühnen, sowie Arbeiten in Schwaz und Innsbruck. Seit Oktober 2010 freischaffender Regisseur. Es entstanden weitere Arbeiten an den Wuppertaler Bühnen, darunter ein "Macbeth"-Projekt mit jugendlichen Inhaftierten der JVA Wuppertal-Ronsdorf. Peter Wallgram inszenierte am Mainfrankentheater Würzburg ("Der Vater" von Strindberg), am LTT Tübingen, Am Theater Praesent in Innsbruck und ist regelmäßig am RLT Neuss zu Gast (zuletzt "Perplex" von Marius von Mayenburg). Seit 2013 ist Wallgram Spielleiter der Freilichtspiele Emsbüren.


Peter Wallgram war als Wissenschaftler Stipendiat des ÖAD und der Emanuel und Sofie Fohnstiftung Wien sowie Referent des Österreichischen Historischen Instituts in Madrid. 2004 veröffentlichte er im Innsbrucker Studienverlag die Biografie des Tiroler Freiheitskämpfers Hubert Mayr. Aufgrund dieser Forschungen wurde Hubert Mayr 2010 posthum das Ehrenzeichen der Republik für Verdienste um die Befreiung Österreichs verliehen. Die Arbeit an einer Dissertation über den spanischen Dichter und Theatermacher Federico García Lorca an der Universität der Künste Berlin ruht zur Zeit.

Peter Wallgram konzipierte und gestaltete gemeinsam mit Christian Yeti Beirer vier Kartenspiele: das "Tiroler Almquartett", "Vorarlberger Alpquartett" (Edition Löwenzahn, 2013), "Vorarlberger Weißzonenquartett" (Vorarlberger Landesregierung, 2014) sowie "Südtiroler Almquartett" (Athesia, 2015).